Warum immer mehr Deutsche Krypto melden müssen

Seit 2021 gelten klare Regeln: Wer Kryptowährungen mit Gewinn verkauft, muss dies unter Umständen dem Finanzamt mitteilen. Die gute Nachricht: Nach mehr als einem Jahr Haltedauer sind Gewinne steuerfrei. Die schlechte Nachricht: Wer seine Steuererklärung nicht macht, riskiert eine Nachzahlung plus Zinsen.

2025 und 2026 waren besonders aktive Jahre für Krypto-Anleger. Hohe Kurse bei Bitcoin, Ethereum und vielen Altcoins haben dazu geführt, dass viele Anleger Gewinne realisiert haben – und nun ihre erste Steuererklärung mit Krypto abgeben müssen.

Wichtig: Die Steuererklärung für 2025 ist bis zum 31. Juli 2026 fällig. Falls du eine Steuersoftware oder einen Steuerberater nutzt, gelten andere Fristen.

Schritt-für-Schritt: Krypto-Steuererklärung selber machen

Schritt 1: Überblick verschaffen

Bevor du loslegst, brauchst du einen vollständigen Überblick über deine Transaktionen. Das bedeutet:

  • Alle Käufe und Verkäufe von Kryptowährungen
  • Datum, Betrag und Kurs beim Kauf und Verkauf
  • Exchanges und Wallets, die du genutzt hast
  • Etwaige Einnahmen aus Staking, Lending oder Airdrops

Tools wie unser Portfolio-Tracker können dir helfen, alle Transaktionen automatisch zu erfassen.

Schritt 2: Gewinne und Verluste absetzen berechnen

Für jedes Veräußerungsgeschäft musst du den Gewinn berechnen:

  • Verkaufserlös minus Anschaffungskosten = Gewinn oder Verlust
  • Die Anschaffungskosten werden nach dem FiFo-Prinzip berechnet (First In, First Out)
  • Wenn du Bitcoin nach mehr als 365 Tagen verkaufst → kein steuerpflichtiger Gewinn
  • Wenn du innerhalb von 365 Tagen verkaufst → Gewinn wird mit deinem Einkommensteuersatz besteuert

Schritt 3: Anlage SO ausfüllen

Krypto-Gewinne aus privaten Veräußerungsgeschäften trägst du in der Anlage SO ein. Das ist der Teil der Steuererklärung für Kapitaleinkünfte und private Veräußerungen.

Genau genommen gehören Krypto-Veräußerungen nicht zu den Kapitaleinkünften, sondern zu den privaten Veräußerungsgeschäften. Diese werden aber über das Kapitalertragsteuer-Verfahren abgerechnet – daher die Anlage SO.

  • Öffne die Anlage SO in deiner Steuer-Software
  • Trage deine Krypto-Gewinne in Zeile 4 ein (Sonstige Einkünfte aus privaten Veräußerungsgeschäften)
  • Falls du Verluste hast, trage diese ebenfalls ein – sie werden mit Gewinnen aus Krypto verrechnet

Warum immer mehr Deutsche crypto melden müssen

Seit 2021 gelten klare Regeln: Wer cryptowährungen mit gain verkauft, muss dies unter Umständen dem Finanzamt mitteilen. Die gute Nachricht: Nach mehr als einem Jahr Haltedauer sind gaine steuerfrei. Die schlechte Nachricht: Wer seine Taxerklärung nicht macht, riskiert eine Nachzahlung plus Zinsen.

2025 und 2026 waren besonders aktive Jahre für crypto-Anleger. Hohe Kurse bei Bitcoin, Ethereum und vielen Altcoins haben dazu geführt, dass viele Anleger gaine realisiert haben – und nun ihre erste Taxerklärung mit crypto abgeben müssen.

Wichtig: Die Taxerklärung für 2025 ist bis zum 31. Juli 2026 fällig. Falls du eine Taxsoftware oder einen Taxberater nutzt, gelten andere Fristen.

step by step: crypto-Taxerklärung yourself machen

Schritt 1: Überblick verschaffen

Bevor du loslegst, brauchst du einen vollständigen Überblick über deine Transaktionen. Das bedeutet:

  • Alle Käufe und Verkäufe von cryptowährungen
  • Datum, Betrag und Kurs beim Kauf und Verkauf
  • Exchanges und Wallets, die du genutzt hast
  • Etwaige Einnahmen aus Staking, Lending oder Airdrops

Tools wie unser Portfolio-Tracker können dir helfen, alle Transaktionen automatisch zu erfassen.

Schritt 2: gaine und losse absetzen berechnen

Für jedes Veräußerungsgeschäft musst du den gain berechnen:

  • Verkaufserlös minus Anschaffungskosten = gain oder loss
  • Die Anschaffungskosten werden nach dem FiFo-Prinzip berechnet (First In, First Out)
  • Wenn du Bitcoin nach mehr als 365 Tagen verkaufst → kein steuerpflichtiger gain
  • Wenn du innerhalb von 365 Tagen verkaufst → gain wird mit deinem Einkommensteuersatz besteuert

Schritt 3: Anlage SO ausfüllen

crypto-gaine aus privaten Veräußerungsgeschäften trägst du in der Anlage SO ein. Das ist der Teil der Taxerklärung für Kapitaleinkünfte und private Veräußerungen.

Genau genommen gehören crypto-Veräußerungen nicht zu den Kapitaleinkünften, sondern zu den privaten Veräußerungsgeschäften. Diese werden aber über das Kapitalertragsteuer-Verfahren abgerechnet – daher die Anlage SO.

  • Öffne die Anlage SO in deiner Tax-Software
  • Trage deine crypto-gaine in Zeile 4 ein (Sonstige Einkünfte aus privaten Veräußerungsgeschäften)
  • Falls du losse hast, trage diese ebenfalls ein – sie werden mit gainen aus crypto verrechnet